BAND

Als Enkelin der international bekannten Konzertpianistin Hedwig Schneider und des Geigers Tibor Berkovits war ihr Weg zur Musik ein besonders leichter. Aufgewachsen ist sie im intensiven, musikalischen Umfeld ihrer Eltern, Gitarristin Alice Berlansky und Pianist Ivan Berkovits.
Ihre ersten musikalischen Einflüsse finden so Wurzeln in ihrer Kindheit, wo sie schon früh mit ihrer Mutter ungarische Folkslieder sang, und sie die Eigenheiten der ungarischen Folklore für sich entdeckte. Vor Allem die Bearbeitungen von Bèla Bartòk brachten Ihr das Gestalten von Musik näher.

Die Liebe zum Jazz führte sie nach Amsterdam, wo sie Ihr Jazz- Studium mit Auszeichnung absolvierte.
Mit Hilfe ihrer im Studium gegründeten Band "Berlansky" fand sie einen Weg, ihre ungarischen Wurzeln mit dem Jazz zu verbinden. Es entsteht ein eigener, unverwechselbarer Kompositions- und Arrangierstil.

Ihre Musik ist bestimmt von fremden Rhythmen und modernen Jazzharmonien. Die vielseitigen Klangfarben Ihrer Stimme zu nutzen steht dabei für Berlansky im Vordergrund. Mal seidig warm in verträumten Balladen, mal bissig aufreizend, unterstützt durch komplexe Rhythmen, entsteht durch Berlansky ein Spannungsfeld der Gefühle, das den Zuhörer sowohl im Konzert als auch beim Hören des Albums ganz nah und persönlich in Ihre Musik hineinzieht.

In Amsterdam hat sich "Berlansky" also gefunden: Ungarn, Bulgarien, Deutschland und die Niederlanden sind die Stücke eines "kulturellen Puzzles", dessen einzelne Teile sich zu einem klaren Bild zusammensetzen; Einem eigenen Klang zwischen Jazz, Folk und einem Hauch Avantgarde.

Esther Berlansky (H) - Gesang/Komposition
Tony Roe (NL) - Klavier
Oliver Rehmann (D) - Schlagzeug
Mihail Ivanov (BG)/ Markus Braun (D) - Bass

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